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Unser erstes Beet

2020-07-19T13:12:46+00:00Juli 19th, 2020|

Nachdem wir uns ein Bild vom Grundstück gemacht hatten, war es an der Zeit zur Tat zu schreiten, wenn wir dieses Jahr noch Gemüse ernten wollen. Wegen dem geringen Arbeitsaufwand und den vorhandenen Ressourcen entschieden wir uns für ein Schichtmulchbeet. Eine beliebte Anbauform in der nachhaltigen Landwirtschaft, da es einfach anzulegen ist, wenig Material benötigt und trotzdem die Pflanzen mit viel Nährstoffen versorgt. Unter Berücksichtigung der Lichtverhältnisse des Grundstücks haben wir einen geeigneten Standort ausgemessen und uns für eine südliche Ausrichtung entschieden, damit den Pflanzen möglichst viel Sonne zur Verfügung steht. Kartonschicht auflegen Als ersten Schritt legten wir unbehandelten Karton auf die gemähte Wiese auf, der verhindern soll, dass von unten Unkraut nachwächst, welches sonst mit unserem Gemüse um Nährstoffe und Wasser konkurrieren würde. Unkrautkeimlinge sind zu schwach, um durch die Kartonschicht zu sprießen und sterben ab. Währendessen machen sich darüber unsere Jungpflanzen breit und wenn der Karton zu verrotten beginnt, sind sie stark genug, um ihre Wurzeln nach unten in die Erde zu treiben. Kompost auftragen Auf den Karton brachten wir dann eine Kompostschicht auf, die den Pflanzen am Anfang Halt und ausreichend Nährstoffe liefert, bis sie stark genug sind um sich durch [...]

Standortbestimmung

2020-07-19T11:04:04+00:00Juli 18th, 2020|

Bei der Erstbesichtigung in Perchtoldsdorf, fanden wir ein wildes, verwachsenes Grundstück vor, das durch einem Hang windgeschützt, zwei Meter tiefer als die angrenzende Donau-Wörther Straße liegt. Da die Dämmerung schon einsetzte, sahen wir von weiteren Erkundungen ab. Also rückten wir einen Tag später erneut aus, um uns auf die Suche nach Zeigerpflanzen zu machen, die uns helfen die Begebenheiten des Standortes und Bodens besser zu verstehen. Zu unserer Überraschung, fanden wir das Grundstück bereits gemäht vor. Was unseren Plan zur Pflanzenbestimmung ein wenig erschwerte, aber uns sehr viel Arbeit beim Anlegen der Beete ersparen wird. Auch wenn wir in der biodynamischen Landwirtschaft vom maschinellen Mähen normalerweise eher absehen. Die sehr schnell rotierenden Klingen häckseln das Gras sehr klein, es wird dadurch sehr kompakt und neigt dann zu Pilzbefall, was den weiteren Gebrauch als Mulch sehr schwer macht. Außerdem werden auch alle Insekten zu Mus verarbeitet, die wir aber gerne als Helfer gegen Schädlinge am Leben erhalten würden. Deswegen greift der nachhaltige Landwirt, gerne zur Sense oder zum Spindelmäher. Aber gerade jetzt am Anfang, sind wir trotzdem sehr froh, dass gemäht wurde, weil es uns eine Menge Zeit und Arbeit erspart. "Walnuss (juglans regia) und  Waldrebe (clematis [...]

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