„Ollas“ sei Dank

2020-09-07T20:44:00+00:00September 7th, 2020|

Einige mögen den Sommer schon vermissen, aber für uns und besonders für die Pflanzen in Perchtoldsdorf, war der September mit seinem lang ersehnten Regen ein Segen. Da wir vor Ort keine Wasserversorgung haben, mussten wir täglich kanisterweise Wasser zum Land bringen um die Trockenheit zu überstehen. Aber selbst mit den Wasserlieferungen mussten wir auf altmodische Tricks zurückgreifen, um die Pflanzen vor dem Verdursten zu retten. Mit sogennanten Ollas konnten wir den Beeten kontinuierlich Wasser zuführen, ohne große Verluste durch Versickerung oder Verdunstung. Tontöpfe zu Ollas zusammengebastelt Aber was ist eine "Olla" überhaupt? Ursprünglich kommt diese Bewässerungsmethode aus Südamerika, daher auch der Name, denn auf Spanisch heißt "Olla" schlicht "Topf". Und wie der Name schon sagt, handelt es sich bei den "Ollas" um nicht glasierte Tongefäße, die man mit Wasser füllen kann. Wie mancher vielleicht von seinen Tontöpfen in der Wohnung oder im Garten weiß, saugen sich die Töpfe, wenn man zuviel gießt mit Wasser voll und fangen sogar an Wasser tröpfchenweise abzugeben, sollte man es richtig übertrieben haben. Aber genau diese Eigenschaft machen wir uns zu Nutzen. Ollas werden eingegraben Die "Ollas" werden fast zur Gänze in den Beeten eingegraben, sodass nur noch ein [...]